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Das bildest Du Dir nur ein!

Das bildest Du Dir nur ein! - Dagmar Hampels Blog - dagmarhampel.wordpress.com

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Vor einigen Jahren habe ich eine ziemlich bittere Lernerfahrung machen müssen:

Für mein neues Zuhause habe ich eine Küche gesucht. Nach langem Irren und Wirren bin ich in einem kleinen Küchenstudio gelandet, das mir meine Traumküche maßfertigte!
Die Maße wurden genommen, der Plan gezeichnet, das Angebot erstellt und die Verhandlungen geführt.

Als es jedoch in die finale Runde für die Bestellung ging, geriet der – an sich so flotte – Prozess ins Stocken. Die Mitarbeiterin des Küchenstudios ließ sich mit dem Kaufvertrag Zeit.

Nachdem telefonische Nachfragen nichts brachten, ging ich nochmal persönlich ins Küchenstudio um nachzuhaken. Ich wurde von der Vorgesetzten empfangen, die versprach, sich sofort um die Angelegenheit zu kümmern.
Besagte Mitarbeiterin stand derweil schweigend im Hintergrund, fixierte mich mit ihrem Blick und schüttelte – nahezu unmerklich – den Kopf.
Im Eifer des Gefechts ignorierte ich sie jedoch – mir war es doch wichtig, so schnell wie möglich, meine Küche zu bekommen.

Zwar kam mir auf dem Heimweg ihr Verhalten noch einmal ins Gedächtnis, aber da ging ich davon aus, dass sich um bloße Einbildung handelte und machte mir keine weiteren Gedanken dazu.

Wenige Tage darauf flatterte der Kaufvertrag ins Haus mit der Verpflichtung zur Anzahlung in Höhe von 50%. Nachdem ja nun alles seine Richtigkeit hatte, leistete ich die Anzahlung gern. Und dann … wurde es ruhig. Sehr ruhig. Zu ruhig! :(

Ich hörte und sah nichts mehr von meiner Küche!
Weder schriftlich noch telefonisch!

Das Küchenstudio hatte kurz nach meiner Bestellung Insolvenz angemeldet und das Ladengeschäft geschlossen! Meine Traumküche und mein Geld waren futsch!

Da wurde mir klar, dass ich mir dieses Kopfschütteln der Mitarbeiterin nicht eingebildet hatte! Sie hatte mich warnen wollen – und ich habe sie nicht „gehört“ bzw. “hören wollen”!

So viel zum Thema „nonverbale Kommunikation“!
Achten Sie in Gesprächen nicht nur auf die Worte Ihres Gegenübers, sondern auch auf die Gesten, Blicke und Körperhaltung! Alles muss mit den Worten konform sein! Ansonsten gibt es eventuell ein ähnlich „böses Erwachen“ wie bei mir!

Dagmar Hampel - Coaching für ein glückliches und zufriedenes Leben! - www.dagmar-hampel.deSeien Sie aufmerksam!

Ihre

Dagmar Hampel
Impulsgeberin + Coach

PS: Wenn Sie Interesse an einem professionellen Coaching haben, kontaktieren Sie mich für ein kostenfreies Kennenlerngespräch!

Kontaktaufnahme:

Per E-Mail: info@dagmar-hampel.de oder

telefonisch unter: 0160 / 95 67 09 88.

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Keiner versteht mich!

Keiner versteht mich! - Dagmar Hampels Blog - dagmarhampel.wordpress.com

Bildquelle: Heidi Apel / pixelio.de

Sie reden und reden, Ihr Mund ist schon ganz fusselig und trotzdem: Ihr Gegenüber scheint nicht im Geringsten nachvollziehen zu können, wovon Sie reden! Alles was Sie ernten sind verständnislose Blicke. Sie kommen sich vor, als ob Sie „chinesisch“ sprechen.

Es kann tatsächlich sein, dass Ihrem Gesprächspartner Ihre Erläuterungen „spanisch“ vorkommen. Schuld daran ist, dass wir Menschen unsere Umwelt über verschiedene Sinneskanäle wahrnehmen.
So gibt es Menschen, denen in neuen Umgebungen zuerst auffällt, wie die Wände gestrichen sind – deren Wahrnehmung ist verstärkt visuell geprägt, sprich über das Sehvermögen.
Anderen wiederum fällt zuerst die Geräuschkulisse auf. Diese Personen sind auditiv veranlagt, sie verfügen über einen ausgeprägten Gehörsinn.
Und last but not least, gibt es die Kinästheten. Das sind diejenigen, die „immer alles anlangen müssen“! ;)

Was können Sie nun tun, dass Ihr Gegenüber nicht an „böhmische Dörfer“ denkt, wenn Sie mit ihm sprechen?

  1. Achten Sie auf die Wortwahl Ihres Gesprächspartners!
    Visuelle Menschen verwenden Begriffe wie: sehen, darstellen, visualisieren, schauen, erblicken, entdecken…
    auditiv Veranlagte: sprechen, hören, reden, lauschen, sagen …
    und die Kinästheten fühlen, nehmen wahr, spüren, riechen, schmecken
  2. Passen Sie Ihre eigene Kommunikation an!
    - Verwenden Sie ähnliche Begriffe,
    - sprechen Sie in „Bildern“ für die Visuellen,
    - Worte sind perfekt für die Auditiven
    - und den Kinästheten geben Sie „etwas zum Anfassen“!

Damit sollte es Ihnen leichter fallen, die Aufmerksamkeit und das Interesse Ihres Gegenübers zu gewinnen.

Dagmar Hampel - Coaching für ein glückliches und zufriedenes Leben! - www.dagmar-hampel.de

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen!

Ihre

Dagmar Hampel
Impulsgeberin + Coach

 

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Die Entdeckung der Langsamkeit

Die Entdeckung der Langsamkeit - Dagmar Hampels Blog - dagmarhampel.wordpress.com

Bildquelle: Margit Völtz / pixelio.de

Heute möchte ich Ihnen von einer Selbsterfahrung in Sachen „Wahrnehmung“ berichten:

Seit August steht mir ein schicker Roller zur Verfügung. Anfangs nutzte ich ihn gern für Fahrten „ins Blaue“ – als reines Spaßmobil. Inzwischen bin ich aber dazu übergegangen, ihn auch für Termine und Besorgungen zu nutzen. Nachdem mein Flitzer allerdings nur knapp 50km/h schnell ist, muss ich genügend Zeit für die Strecke einplanen. Bin ich dann unterwegs, bin ich mir auch bewusst, dass es gar keinen Sinn macht, den Gashebel bis zum Anschlag aufzudrehen, da mein Bienchen sowieso schon im Tiefflug unterwegs ist. Und so entdeckte ich eine neue Art der Fortbewegung: Die Langsamkeit!

Die beschränkte Geschwindigkeit verlängert nicht nur die Reisedauer! Sie ermöglicht es mir auch, meine Umgebung genauer zu studieren. Und so entdeckte ich manches, das mir bis dato auf meiner „Rennstrecke“ verborgen blieb, weil ich nur auf die Straße konzentriert war. Auf einmal zeigte sich ein neu gebautes Haus, das gut versteckt hinter einem anderen Gebäude lag. Ich hörte, das aufgeregte Gekeife und Geschnatter der Gänse am Straßenrand, wenn ich mit meinem Vehikel angeknattert kam. Ich hatte den Mut, meine Kurventechnik etwas zu verfeinern, weil mir die Langsamkeit meines Gefährts die Sicherheit vermittelte, nicht zu stürzen.

Aber das Beste ist: Durch diese Langsamkeit entwickelte ich selbst eine neue Gelassenheit! Jede Fahrt mit dem Roller bescherte mir so viele bereichernde Eindrücke, dass es mir ein Leichtes war, den Stress des Tages bereits während der Fahrt mit jedem Kilometer abzustreifen. So kam ich immer gut gelaunt und relaxt nach Hause und konnte meinen Feierabend ganz entspannt genießen!

Sie sehen: Es muss nicht immer höher – schneller – weiter sein, um glücklich und zufrieden zu werden! Manchmal liegt der Schlüssel in der Umkehrung des Prinzips!

Dagmar Hampel - Coaching für ein glückliches und zufriedenes Leben! - www.dagmar-hampel.deIhre

Dagmar Hampel
Impulsgeberin + Coach

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