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Die Entdeckung der Langsamkeit

Die Entdeckung der Langsamkeit - Dagmar Hampels Blog - dagmarhampel.wordpress.com

Bildquelle: Margit Völtz / pixelio.de

Heute möchte ich Ihnen von einer Selbsterfahrung in Sachen „Wahrnehmung“ berichten:

Seit August steht mir ein schicker Roller zur Verfügung. Anfangs nutzte ich ihn gern für Fahrten „ins Blaue“ – als reines Spaßmobil. Inzwischen bin ich aber dazu übergegangen, ihn auch für Termine und Besorgungen zu nutzen. Nachdem mein Flitzer allerdings nur knapp 50km/h schnell ist, muss ich genügend Zeit für die Strecke einplanen. Bin ich dann unterwegs, bin ich mir auch bewusst, dass es gar keinen Sinn macht, den Gashebel bis zum Anschlag aufzudrehen, da mein Bienchen sowieso schon im Tiefflug unterwegs ist. Und so entdeckte ich eine neue Art der Fortbewegung: Die Langsamkeit!

Die beschränkte Geschwindigkeit verlängert nicht nur die Reisedauer! Sie ermöglicht es mir auch, meine Umgebung genauer zu studieren. Und so entdeckte ich manches, das mir bis dato auf meiner „Rennstrecke“ verborgen blieb, weil ich nur auf die Straße konzentriert war. Auf einmal zeigte sich ein neu gebautes Haus, das gut versteckt hinter einem anderen Gebäude lag. Ich hörte, das aufgeregte Gekeife und Geschnatter der Gänse am Straßenrand, wenn ich mit meinem Vehikel angeknattert kam. Ich hatte den Mut, meine Kurventechnik etwas zu verfeinern, weil mir die Langsamkeit meines Gefährts die Sicherheit vermittelte, nicht zu stürzen.

Aber das Beste ist: Durch diese Langsamkeit entwickelte ich selbst eine neue Gelassenheit! Jede Fahrt mit dem Roller bescherte mir so viele bereichernde Eindrücke, dass es mir ein Leichtes war, den Stress des Tages bereits während der Fahrt mit jedem Kilometer abzustreifen. So kam ich immer gut gelaunt und relaxt nach Hause und konnte meinen Feierabend ganz entspannt genießen!

Sie sehen: Es muss nicht immer höher – schneller – weiter sein, um glücklich und zufrieden zu werden! Manchmal liegt der Schlüssel in der Umkehrung des Prinzips!

Dagmar Hampel - Coaching für ein glückliches und zufriedenes Leben! - www.dagmar-hampel.deIhre

Dagmar Hampel
Impulsgeberin + Coach

PS: Wenn auch Sie den Schlüssel für mehr Glück und Zufriedenheit in Ihrem Leben finden möchten, kontaktieren Sie mich für ein kostenfreies Kennenlerngespräch!

Kontaktaufnahme:
Per E-Mail: info@dagmar-hampel.de oder
telefonisch unter: 0160 / 95 67 09 88.

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Raumangebot

Raumangebot - Dagmar Hampels Blog - dagmarhampel.wordpress.com

Bildquelle: S.G.S. / pixelio.de

Heute geht die Mini-Blogserie zum Thema „Achtsamkeit“ in die letzte Runde. Und dieser Artikel stellt die Frage:

Wie achtsam sind Sie im Gespräch?

Dabei muss es nicht nur um den direkten Austausch von Angesicht zu Angesicht gehen. Diese Frage lässt sich auch auf Teambesprechungen, Familienrunden, Telefonate, Skypen, Email, SMS oder – ganz klassisch – den Brief anwenden.

Anders formuliert könnte ich auch fragen:

Worum geht es Ihnen im Austausch mit Ihrem Umfeld?

Ihre Antwort könnte lauten:
selbst im Zentrum des Interesses stehen zu wollen, die Selbstvermarktung, die Selbstrechtfertigung, das Selbstmitleid, die Verfolgung eigener Interessen.

Ich beobachte dieses Gesprächsverhalten recht häufig:
Da wird nach der erstbesten Möglichkeit gesucht, das Gespräch auf die eigenen Interessen zu lenken, die eigenen Themen ins Spiel zu bringen, für sich den größten Nutzen daraus zu ziehen. Selbst wenn im gegenseitigen Austausch noch nach dem Befinden des Gegenübers gefragt wird, hat es lediglich den Anschein von Wahrung der Höflichkeit. Wie anders ließe sich erklären, dass die Antwort „Eigentlich ganz ok.“ nur wenig hinterfragt wird?

Eventuell hat dieses Verhalten auch ganz einfach mit Angst zu tun. Angst zu erfahren, was unser Gegenüber belastet, wobei er evtl. unseren Rat, unsere Hilfe, unsere Unterstützung erbitten könnte. Angst vor Überforderung bzw. zu versagen?

Dabei sind diese Ängste gänzlich unbegründet!
Denn selbst wenn wir nicht in irgendeiner Form weiterhelfen können – allein schon dass wir nachgefragt haben, zeigt unserem Gesprächspartner, dass wir aufmerksam zuhören. Wir zeigen Interesse an ihm und seiner Situation, indem wir ganz simpel nachfragen: „Warum nur eigentlich?“

Diese Nachfrage ist auch ein Zeichen der Wertschätzung! Ich zeige meinem Gegenüber:

Du bist mir wichtig!

Den Menschen Raum für sich und ihr Thema zu geben, ist für viele schon eine große Hilfe. Denn häufig wirkt die Möglichkeit des offen reden können‘s klärend und bringt so manchen unter uns selbst zur Lösung!

Dagmar Hampel - Coaching für ein glückliches und zufriedenes Leben! - www.dagmar-hampel.de

In diesem Sinne: Seien Sie achtsam + bieten Sie Raum!

Ihre

Dagmar Hampel
Impulsgeberin + Coach

 

PS: Einen Workshop von Frauen für Frauen gibt’s am 11.10.2014 in Nürnberg! Weitere Informationen unter: http://www.dagmar-hampel.de/aktuell

PPS: Bei Interesse an einer persönlichen Begleitung in Form eines Coachings kontaktieren Sie mich für ein kostenfreies Kennenlerngespräch!

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Die Unachtsamkeit der Wegwerfgesellschaft

Die Unachtsamkeit der Wegwerfgesellschaft - Dagmar Hampels Blog - dagmarhampel.wordpress.com

Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de

Die Entwicklung der Achtsamkeit hat sehr viel mit einer Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung zu tun. So hatten Sie bereits Gelegenheit Ihre eigene Wahrnehmung zu schärfen, in dem Sie einfach aus dem Fenster geblickt haben bzw. darauf geachtet haben, wo Sie mit Ihren Gedanken im Augenblick sind.

Heute möchte ich Sie dazu auffordern, Ihre Achtsamkeit im Umgang mit Dingen etwas zu schärfen!

Wie oft wird unser Zeitalter als die „Zeit der Wegwerfgesellschaft“ tituliert! Es ist auch kein Wunder, wenn wir es als „hip“ ansehen, Speisen und Getränke „to go“ zu konsumieren, verpackt in Plastik und Pappe. Selbst in der Kleiderwahl macht sich diese Wegwerfmentalität bemerkbar. Wie anders ist es zu erklären, dass „trendy“ T-Shirts noch nicht mal einen Waschgang in der Maschine aushalten und dem entsprechend sofort nach dem Tragen in der Mülltonne verschwinden. Sind wir bereits so verkümmert, dass wir uns nur noch um die Befriedigung unserer unmittelbaren Bedürfnisse (Essen, Trinken, Bekleidung) kümmern, ohne Rücksicht auf sinnliche Erfahrung – geschweige denn auf ökologische Konsequenzen?

Wie gehen Sie mit den Dingen des täglichen Lebens um?

Um sich dessen wieder mehr bewusst zu werden, lade ich Sie zu einem Experiment ein:

  • Nehmen Sie den erstbesten Gegenstand in Reichweite zur Hand und schließen Sie die Augen.
  • Und dann „erforschen“ Sie diesen Gegenstand: Tasten Sie seine Oberfläche ab, erkunden Sie seine Form und die Struktur. Wie fühlt er sich an?
  • Nehmen Sie auch die Temperatur wahr! Ist er warm oder kalt?
  • Streichen Sie mal mit der Handfläche darüber, dann noch einmal mit dem Handrücken. Gibt es einen Unterschied?
  • Vielleicht können Sie ihm ein Geräusch entlocken, in dem Sie den Gegenstand leicht anklopfen, auf einer Oberfläche abstellen oder ihn schütteln.
  • Und wenn Sie an ihm riechen: Woran erinnert Sie dieser Geruch?

Wenn Sie diesen Gegenstand ausgekundschaftet haben, lehnen Sie sich zurück, halten ihn in beiden Händen, betrachten ihn und fragen sich:

  • Welchen Zweck erfüllt dieser Gegenstand für mich?
  • Inwiefern trägt er zu meinem Wohlbefinden bei?
  • Was würde mir fehlen, wenn ich ihn nicht mehr hätte?

Ich wünsche Ihnen spannende Erkenntnisse!

Dagmar Hampel - Coaching für ein glückliches und zufriedenes Leben! - www.dagmar-hampel.deIhre

Dagmar Hampel
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