„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!“ – „Undank ist der Welten Lohn!“ – „Das war‘ viel zu einfach!“
Das alles sind Zitate aus dem Volksmund und anderen Quellen. Und wer von Ihnen hat sie und ähnliche nicht schon zigfach zu hören bekommen bzw. damit selbst häufig Situationen kommentiert?!
Erst in den vergangenen Tagen begegneten mir Zeilen, die auf einer Abwandlung eines Zitats von Charles Reade (das i.d.R. dem Talmud zugeordnet wird) zu beruhen scheinen (die Quelle kann ich leider nicht herausfinden):
„Achte auf Deine Worte, denn sie sind das Haus, in dem Deine Gedanken wohnen!“
Und wenn wir die Volksweisheiten von oben im Kontext mit diesem abgewandelten Zitat lesen, bekommen diese gängigen Sprichwörter eine neue Dimension! Machen sie uns doch deutlich, aus welcher Denkhaltung heraus, diese Sätze ausgesprochen werden. Nämlich:
- Jeder muss sich abmühen, um sein Auskommen zu haben!
- Es ist ganz normal, dass andere Menschen meine Arbeit/Unterstützung/Hilfe verurteilen bzw. kritisieren!
- Das Geleistete kann ja keine besondere Qualität haben!
Ist es nun unsere eigene Erfahrung, die uns so denken lässt? Oder haben wir uns die Erwartungen und Meinungen unseres Umfelds zu Eigen gemacht? Egal!
Viel interessanter ist doch herauszufinden, welche Auswirkungen so eine Denkhaltung auf uns hat! Mir fallen dazu spontan Begriffe ein, wie:
einbremsend, demotivierend, Freude dämpfend, limitierend, mies machend ….
Die Liste ließe sich noch beliebig weiterführen!
Wie wäre es, wenn wir solchen Aussprüchen – noch ehe wir sie verbal formulieren – ein großes STOP!-Schild entgegenhalten würden und stattdessen überlegen, wie wir eher unterstützend, ermutigend, fördernd und auch mitfühlend reagieren könnten?!
So könnten wir statt der 3 o.g. Zitate z.B. sagen:
- Mit Ausdauer und Durchhaltevermögen schaffst Du es, Dein Ziel zu erreichen!
- Was kümmern Dich die anderen! Freu‘ Dich am schönen Ergebnis Deiner Leistung!
- Wow! Das ging ja schnell! Damit hatte ich gar nicht gerechnet! Hast Du auch alle Aspekte bedacht? Oder gibt es noch etwas, das Du berücksichtigen solltest?
Hören und spüren Sie einmal in sich hinein, wie es wäre solche oder ähnliche Sätze zu formulieren?! Welches Bild zeigt sich Ihnen dabei?
Achten Sie einmal ganz bewusst darauf, welche Worte/Begriffe/Sprichwörter und Phrasen Sie verwenden und was diese mit Ihnen machen! Immer unter dem Aspekt:
Ihre Worte sind das Haus Ihrer Gedanken!
Denn Sie können – im übertragenen Sinne – dieses Haus so gestalten, dass sich Ihre Gedanken darin wohl fühlen und frei entfalten können!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele neue Erkenntnisse!
Und wenn Sie Unterstützung bei der Neugestaltung Ihres „Gedankenhauses“ haben möchten, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme!
Ihre
Dagmar Hampel
- Coaching für ein glückliches und zufriedenes Leben! -
PS: Übrigens! Der nächste Newsletter ist Arbeit und wird am 17.05.2013 versandt!
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