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Das Haus der Gedanken

Das Haus der Gedanken - Dagmar Hampel's Blog

Bildquelle: lichtkunst.73 / pixelio.de

„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!“ – „Undank ist der Welten Lohn!“ – „Das war‘ viel zu einfach!“

Das alles sind Zitate aus dem Volksmund und anderen Quellen. Und wer von Ihnen hat sie und ähnliche nicht schon zigfach zu hören bekommen bzw. damit selbst häufig Situationen kommentiert?!

Erst in den vergangenen Tagen begegneten mir Zeilen, die auf einer Abwandlung eines Zitats von Charles Reade (das i.d.R. dem Talmud zugeordnet wird)  zu beruhen scheinen (die Quelle kann ich leider nicht herausfinden):

„Achte auf Deine Worte, denn sie sind das Haus, in dem Deine Gedanken wohnen!“

Und wenn wir die Volksweisheiten von oben im Kontext mit diesem abgewandelten Zitat lesen, bekommen diese gängigen Sprichwörter eine neue Dimension! Machen sie uns doch deutlich, aus welcher Denkhaltung heraus, diese Sätze ausgesprochen werden. Nämlich:

  1. Jeder muss sich abmühen, um sein Auskommen zu haben!
  2. Es ist ganz normal, dass andere Menschen meine Arbeit/Unterstützung/Hilfe verurteilen bzw. kritisieren!
  3. Das Geleistete kann ja keine besondere Qualität haben!

Ist es nun unsere eigene Erfahrung, die uns so denken lässt? Oder haben wir uns die Erwartungen und Meinungen unseres Umfelds zu Eigen gemacht? Egal!
Viel interessanter ist doch herauszufinden, welche Auswirkungen so eine Denkhaltung auf uns hat! Mir fallen dazu spontan Begriffe ein, wie:

einbremsend, demotivierend, Freude dämpfend, limitierend, mies machend ….

Die Liste ließe sich noch beliebig weiterführen!

Wie wäre es, wenn wir solchen Aussprüchen – noch ehe wir sie verbal formulieren – ein großes STOP!-Schild entgegenhalten würden und stattdessen überlegen, wie wir eher unterstützend, ermutigend, fördernd und auch mitfühlend reagieren könnten?!

So könnten wir statt der 3 o.g. Zitate z.B. sagen:

  • Mit Ausdauer und Durchhaltevermögen schaffst Du es, Dein Ziel zu erreichen!
  • Was kümmern Dich die anderen! Freu‘ Dich am schönen Ergebnis Deiner Leistung!
  • Wow! Das ging ja schnell! Damit hatte ich gar nicht gerechnet! Hast Du auch alle Aspekte bedacht? Oder gibt es noch etwas, das Du berücksichtigen solltest?

Hören und spüren Sie einmal in sich hinein, wie es wäre solche oder ähnliche Sätze zu formulieren?! Welches Bild zeigt sich Ihnen dabei?

Achten Sie einmal ganz bewusst darauf, welche Worte/Begriffe/Sprichwörter und Phrasen Sie verwenden und was diese mit Ihnen machen! Immer unter dem Aspekt:

Ihre Worte sind das Haus Ihrer Gedanken!

Denn Sie können – im übertragenen Sinne – dieses Haus so gestalten, dass sich Ihre Gedanken darin wohl fühlen und frei entfalten können!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele neue Erkenntnisse!

Und wenn Sie Unterstützung bei der Neugestaltung Ihres „Gedankenhauses“ haben möchten, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme!

Dagmar Hampel - Coaching - für ein glückliches und zufriedenes Leben!

Ihre

Dagmar Hampel
- Coaching für ein glückliches und zufriedenes Leben! -

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Die „anderen“ sind schuld!

Die "anderen" sind schuld! - Dagmar Hampel's Blog

Bildquelle: wave111 / pixelio.de

Wie oft passiert es uns, dass wir gekränkt oder verletzt werden? Sei es durch ein unbedachtes Wort oder eine spontane Handlung? Sind es immer dieselben Personen, die uns verletzen oder verärgern oder werden wir durch alles und jeden da draußen in der Welt gekränkt?

Wie kommt es, dass die Menschen da draußen nichts Besseres zu tun haben, als uns ständig zu verletzen? Uns bei jeder Gelegenheit das Messer in den Körper rammen und wenn möglich, sogar noch in der Wunde umdrehen? Was ist an uns, dass sie meinen, das mit uns machen zu können? Sehen sie denn nicht, was sie damit anrichten? Warum glauben sie, sind wir so schlecht auf sie zu sprechen? Weshalb sollten wir weiterhin den Kontakt mit ihnen pflegen wollen? Glauben sie, wir sind masochistisch veranlagt?!

=> Wie geht es Ihnen nach dem Lesen dieser Fragen?

Das war ein kleiner Ausflug in eine „Negativ“-Spirale, wie ich sie nenne. Ich wollte Ihnen einmal aufzeigen, wohin so eine Gedankenspirale führen kann, wenn wir uns nicht rechtzeitig „am Riemen reißen“ und unsere Gedanken bewusst in eine andere Richtung lenken!

Eine Möglichkeit, „sich am Riemen zu reißen“ wäre einfach an etwas komplett anderes zu denken, z.B. ein schönes Erlebnis in der jüngsten Vergangenheit. Aber das würde nur einer Flucht vor dem Problem gleich kommen.

Ich möchte Ihnen heute eine andere Möglichkeit vorstellen:

=> einen Perspektivenwechsel

Das ist eine interessante Methode, den Hintergründen und Ursachen für die vermeintlichen „Verletzungen durch unser Umfeld“ auf die Schliche zu kommen und so aktiv den Verlauf von zukünftigen Gesprächen zu beeinflussen.
Sie sind herzlich eingeladen, folgende Übung mitzumachen:

  1.  Denken Sie an das letzte Vorkommnis zurück, bei dem Sie „verletzt oder verärgert“ wurden. Visualisieren Sie vor Ihrem inneren Auge die Szene.
  2. Nehmen Sie nun die Position eines unbeteiligten Beobachters oder unsichtbaren Gastes ein. Schauen Sie sich an:
    - wer ist an dem Vorkommnis beteiligt?
    - wie wirken diese Personen auf Sie?
  3. Immer noch in der Rolle des Unbeteiligten/Unsichtbaren lauschen Sie:
    - dem Tonfall der Gesprächsteilnehmer
    - dem Gesprächsverlauf
    - ist ein Knackpunkt im Gespräch erkennbar, der einen negativen Einfluss auf den weiteren Verlauf hat?
    - Was war der Auslöser?
  4. Als nächstes nehmen Sie die Rolle Ihres/r Gesprächspartner/s ein und beantworten folgende Fragen:
    - Wie wirkt die Situation nun auf Sie als Gesprächspartner/in?
    - Wie nehmen Sie nun das „Ich“ als Gesprächspartner/in wahr?
    - Welche Signale empfangen Sie vom „Ich“ gegenüber?
    - Wie reagieren Sie als Gesprächspartner/in darauf?
    - Warum reagieren Sie als Gesprächspartner/in so?
  5. Nehmen Sie all diese Informationen, die Sie in den Rollen als Beobachter/Gast und Gesprächspartner gesammelt haben, bewusst wahr!
    Nehmen Sie sich dazu einen Moment Zeit, um alles zu verinnerlichen und zu reflektieren.
  6. Schlüpfen Sie nun im Geiste in Ihre eigene Rolle – Ihr „Ich“ und beantworten folgende Frage:
    Was können Sie anhand der gewonnenen Informationen dazu beitragen,
    damit ein ähnliches Gespräch in Zukunft einen positiven und zufriedenstellenden Verlauf für alle Beteiligten nimmt?

Eventuell gibt Ihnen diese Übung hilfreiche Impulse für zukünftige Situationen und Ihre eigenen Möglichkeiten Verletzungen und Kränkungen durch andere zu vermeiden!

Und wenn Sie gerne in die Tiefe gehen möchten, um Ihre Verletzungen auszuheilen oder um sich in Zukunft besser dagegen zu wappnen, freue ich mich, über Ihre Kontaktaufnahme!

Dagmar Hampel - Coaching - für ein glückliches und zufriedenes Leben!

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Dagmar Hampel
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Wann ist „gut“ gut genug?

Wann ist "gut" gut genug? - Dagmar Hampel's Blog

Bildquelle: Sigrid Rossmann / pixelio.de

Einfach mal 5 gerade sein lassen, mal ohne Makeup oder auf Hochglanz polierte Schuhe aus dem Haus gehen, oder die Präsentationsunterlagen nur 1x statt 10x überarbeiten, mal kein Haar in der Suppe suchen.

Für so manch eine/n unter uns stellt dies sicherlich eine Herausforderung dar! Ist es doch für viele von uns eine Selbstverständlichkeit, die zu unserem täglichen Schaffen und Wirken dazugehört, wie die Milch in den Kaffee!
Und was sagt Ihr Umfeld dazu? Gelten Sie als Mensch mit hohen Ansprüchen, oder eher perfektionistisch, noch als pingelig oder schon als „Korinthenkacker“?!

Aber weshalb ist denn dieser „Perfektionismus“ so wichtig für uns?
Dahinter steckt ein „innerer Antreiber“, wie sie der Transaktionsanalytiker Dr. Taibi Kahler definiert hat. In diesem Fall haben wir es mit dem „Sei perfekt!“-Antreiber zu tun.

Wie kommt es, dass wir „immer perfekt“ sein wollen?
Nach den Forschungsergebnissen von Dr. Kahler steckt dahinter ein Anspruch, mit dem wir im Kindesalter durch unsere Eltern oder sonstige Autoritätspersonen konfrontiert wurden. Ursprünglich als gut gemeinte Erziehungsmethode angewandt, stehen wir auch heute im Erwachsenenalter unter dem Einfluss dieses Anspruchs. Im Falls von „sei perfekt“ zeigt sich dies dadurch, dass wir

  • unter allen Umständen versuchen, Fehler zu vermeiden.
  • unsere Meinung nicht nur kundtun, sondern im gleichen Zug auch rechtfertigen.
  • sehr hohe Erwartungen an die Leistungsfähigkeit unserer Familie, Mitarbeiter, Dienstleister etc. stellen.

Wozu soll das dienen?
Letztendlich soll damit ein sehr menschliches Grundbedürfnis in uns befriedigt werden! Nämlich unser Bedürfnis nach Zuwendung und Anerkennung. Somit ist es mehr als nur verständlich, dass wir versuchen, alles so gut wie möglich zu machen. Denn wer von uns geht gern als Außenseiter durch das Leben?

Aber was, wenn wir feststellen, dass wir es mit unserem Perfektionismus übertreiben? Wir uns damit selbst und anderen das Leben schwer machen? Wir nicht die benötigte Anerkennung und Zuneigung durch unser Umfeld bekommen?

Dann wird es Zeit, etwas Abstand von unserem „persönlichen Perfektionisten“ zu gewinnen!
Einen ersten Ansatz können Sie mit folgenden Affirmationen machen, die Sie sich immer wieder laut (oder innerlich) vorsagen oder als kleine Klebezettel an Ihren Spiegel, in Ihren Terminkalender oder ins Auto kleben und mit voller Aufmerksamkeit lesen:

  • So wie ich bin, bin ich gut genug!
  • Meine Fehler bieten mir die Chance dazu zu lernen!
  • Ich kann meine Ansprüche an mein Umfeld zurückschrauben!

Machen Sie sich diese Affirmationen nach Möglichkeit mehrmals täglich bewusst – über einen längeren Zeitraum – und beobachten Sie sich + Ihr Verhalten. Evtl. schaffen Sie es, Ihrem persönlichen „Perfektionisten“ die rote Karte zu zeigen, in Bereichen, in denen er nichts zu suchen hat! Und schon haben Sie ein Stück Lebensqualität dazu gewonnen!

Und wenn Sie Ihren „Perfektionisten“ mit professioneller Unterstützung unter Kontrolle bringen möchten, freue ich mich, über Ihre Kontaktaufnahme!

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